By Sebastian Kreye on Freitag, 30. Juni 2017
Category: News

GVNB Mannschaftsmeisterschaften Gruppe 3 - ein ausführlicher Bericht zu einem intensiven Wochenende

​Am 24./25. Juni standen für unser Herrenteam die GVNB Mannnschaftsmeisterschaften im GC Gut Brettberg Lohne auf dem Programm. In der Gruppe 3 musste man sich mit den Clubs Peine-Edemissen, Sieben Berge, Bad Bentheim, Gifhorn, Verden, Worpswede und Oldenburger Land messen. Am ersten Wettkampftag, der im Zählspielmodus ausgetragen wird,

​tat sich unsere Mannschaft unerwartet schwer. Sicherlich trugen sowohl das wechselhafte Wetter mit viel Wind und Regenschauern als auch die für uns ungewohnt langsamen Grüns ihren Teil dazu bei. Letztlich waren die Bedingungen aber für alle gleich und somit kann dies nicht als Entschuldigung gelten. Nach den Zählspiel-Einzeln am Samstag Morgen lag man jedenfalls mit insgesamt 84 Schlägen über Par aus sieben gewerteten Runden auf dem sechsten Rang. Lediglich Malte Kusch (79 Schläge) und Alex Vahldieck (81 Schläge) überzeugten mit soliden Rundenergebnissen. Das ursprüngliche Ziel, eine Platzierung unter den ersten Vier zu erreichen um bereits am Samstag den Klassenerhalt zu sichern, war in weite Ferne gerückt, denn der Rückstand auf den Viertplatzierten Gifhorn betrug hier bereits 14 Schläge. Die Vierer am Nachmittag blieben ebenfalls allesamt hinter den Erwartungen zurück. Anstatt Boden gutzumachen, rutschte das Team Bad Salzdetfurth mit nur einer akzeptablen 83er Runde sowie drei Ergebnissen jenseits der 90 Schläge sogar noch auf den achten und letzten Platz ab. Somit war die Ausgangslage für den zweiten Tag klar: ein Sieg im Lochwettspiel gegen den Fünftplatzierten GC Verden musste her um den Abstieg zu vermeiden. Die Laune ließ sich die gesamte Truppe durch den desolaten ersten Tag jedenfalls nicht vermiesen, wussten wir doch um unsere Stärken und unsere Erfahrung im Matchplay und vor allem den Spaß, den alle Teammitglieder an dieser Spielform haben. Alle Kräfte wurden gebündelt, die angeschlagenen Gode Schrader und Hendrik Fiene bissen die Zähne zusammen und kamen am Sonntag trotz Verletzung/Krankheit nach Lohne um die Mannschaft zu unterstützen. Der Teamgeist war absolut sensationell! Die Vierer am Sonntag Morgen schickte Kapitän Sebastian Kreye gegenüber dem Zählspiel leicht verändert ins Rennen, was sich zumindest teilweise auszahlen sollte. Die Paarungen Verhasselt/Rink (1auf) und Kreye/Vahldieck (2&1) gewannen ihre Matches, während sich Hellberg/Plettendorf (2&1) sowie Kusch/Salzer (3&2) geschlagen geben mussten. Nach kurzer Besprechung in der Mittagspause und einigen aufmunternden Worten für den ein oder anderen im Team kam die Maschinerie in den Einzeln am Nachmittag richtig in Gang. Die Siege von Gode Schrader (2auf), Hendrik Fiene (4&2), Steffen Salzer (6&5), Arne Plettendorf (1auf), Sebastian Kreye (2&1) sowie Malte Kusch (3&2) bescherten uns mit einem Gesamtergebnis von 8:4 den viel umjubelten Klassenerhalt! Vincent Rink hatte hier sicherlich das schwerste Los getroffen, denn er musste im Einzel gegen den schottischen Golfprofessional Ralph McLean antreten. Umso bemerkenswerter, dass Vincent seinem Kontrahenten erst auf Bahn 18 zum Sieg gratulieren musste! Eine hervorragende Leistung! Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass die Matches mit den Jungs aus Verden trotz aller Verbissenheit zu jeder Zeit auf einem absolut fairen und freundschaftlichen Niveau ausgetragen wurden. Zum Aufstieg in Gruppe 2 gratulieren wir unseren Nachbarclubs aus Rheden (7:5 gegen Gifhorn) und Peine-Edemissen (6,5:5,5 gegen Bad Bentheim). An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Gabi Helmer, Philip Wünsch und Paul Mätzel, die uns das gesamte Wochenende unermüdlich als Caddies unterstützt haben! Danke an Peter Hellberg und Andre Verhasselt, die unser dezimiertes Team kurzfristig verstärkt und absolut bereichert haben! Fazit: ob in den Wald neben der Spielbahn geworfene Schläger (Spieler möchte nicht namentlich genannt werden), ob ein Monsterdrive von Steffen Salzer auf das Grün von Bahn 11 (285m Par 4 bei Gegenwind) während die Vorgruppe um Malte Kusch noch im Grünbunker operierte, oder das sagenhafte sandy Eagle von Vincent Rink auf Bahn 18: dies sind nur drei kleine Beispiele für die riesige Bandbreite des Golfsports, die wir an diesem Wochenende erlebt und miteinander geteilt haben. Wir haben gemeinsam gekämpft und alle an einem Strang gezogen, wofür wir am Sonntag im entscheidenden Match mit dem Sieg belohnt wurden! Schade nur, dass wir alle so dermaßen im Tunnel waren dass wir das obligatorische Mannschaftsfoto vergessen haben. Ansonsten war es ein rundum gelungenes Wochenende, das riesig Spaß gemacht hat und uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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